Vorwort zu Istanbul


Istanbul einmal nicht aus der Sicht eines Reiseführers gesehen, der ja etwas verkaufen will.

Istanbul ist ein lärmender Moloch der sich wohl in 16 Millionen Stimmen und in die Motorengeräuche für eben deren Transportmöglichkeiten und Arbeitsplätze auflösen ließe. Dann aber immer noch nicht schweigen würde.
Wer nicht Nerven besitzt, die topfit sind, sollte einen Besuch lieber vermeiden. Er wird sonst morgens einige Aspirin brauchen um den Kopf klar zu bekommen. Als ob er am Vortag gesoffen hätte. Er wird Zahnschmerzen haben wo vorher noch keine waren, u.s.w. . Wer damit fertig werden kann und einiges sehr interessantes sehen und erleben möchte, den will ich nicht abhalten und einige Tips aus meinem Wissen zur Verfügung stellen. Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, daß ich DER Istanbulkenner bin. Aber mit einigen praktischen Tips kann ich schon aufwarten. Ich besuche zwar auch die Orte, die jeder von Bildern oder Filmen kennt. Meistens bewege ich mich aber an den unspektakulären Orten, wo der sogenannte kleine Mann sein Leben fristen muss.
alter Şeşme (Trinkwasserleitung) unter der neuen Galatabrücke

Ich teile Istanbul für mich grob in drei Bereiche ein:
  1. Die Altstadt
  2. Die 'Randbezirke'
  3. Die Touristenorte.

    Es gibt aber auch noch Oasen.
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