- Immer ähnliche Grundzüge
- ca. 8-10 m quadratische Grundfläche
- unten ohne, oben kleine Fenster, unterteilt in Hälften . Die untere läßt sich nach oben schieben.
- die Erdgeschoßwände sind aus grobem Holz (Stall)
- Obergeschoß ist Fachwerk, außen meist ohne Verputz, er wird selten erneuert, meist werden nur die Fugen glatt gestrichen.
- meist besteht das O.G. aus drei Zimmern und einer Diele.
- an einer Seite des Hauses liegt der Misthaufen. Der Mist wird einfach durch eine Luke in der Stallwand hinausgeworfen.
- An dieser Seite hat das O.G. ca. 1 m Überstand. Darin ist unter anderem
die Toilette untergebracht. Diese hat einfach nur ein Loch im Fußboden. Man hockt sich darüber und muß zielen. Dann macht man direkt auf den Misthaufen. Durch Stall und Misthaufen läßt sich beim Aufstieg in das O.G. eine gewisse Geruchsbelästigung nicht bestreiten. Aber oben merkt man
nichts von alledem. Außerdem sind die Winter hier sehr kalt und die aufsteigende Wärme von Mist und Vieh ist bestimmt eine willkommene Unterstützung.
- In allen Häusern habe ich einfache Duschen gesehen. Meist sogar je 1 pro Zimmer
- Die Dächer sind gedeckt mit Mönch und Nonne. Das Gefälle ist sehr flach obwohl der grünen Natur nach zu urteilen reichlich Regen fällt.
- Haus 1 + 3 haben auch einfache Stromanlagen aus Stahlmantelkabeln , Porzelanverteilerdosen,
Bakalitschaltern und -steckdosen wie sie bei uns vor dem Kriege üblich waren. Soweit ich das sehen konnte auch fachgerecht verlegt. Als Lampenkörper dienten einfache Schraubfassungen mit
Glühlampen darin.
 In dem Erker sind zwei Fenster. Je eines für Duschzelle und Toilette |
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